Konzerte


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Der Kinder- und Jugendchor THEATER BONN unter Leitung von Ekaterina Klewitz bringt Teile aus der ergreifenden Kinderoper Brundibár des in Auschwitz umgekommenen tschechischen Komponisten Hans Krása sowie Lieder aus Theresienstadt von Ilse Weber, Lieder zur Natur und zum Frühling sowie aus dem Film Die Kinder des Monsieur Mathieu. Das Programm begleiten Rezitationen mit Auszügen aus dem Überleben. Monolog von Lisa Sommerfeldt und dem Buch Transportnummer VIII/1 387 hat überlebt. Als Kind in Theresienstadt von Margot Kleinberger. 

www.theater-bonn.de


Kirche St. Laurentius

Roncallistr. 27

53123 Bonn    

www.thomas-morus-bonn.de   

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Donnerstag, 6. Juni                            17:00

                Brundibár. Überleben. Monolog


BRUNDIBÁR
von Hans Krása
Deutsche Fassung für das Theater Bonn von Pavel Kunz, Ulrike Gmeiner, Ekaterina Klewitz, Šàrka Grondžel

ÜBERLEBEN.MONOLOG.
Rahmenerzählung zur Geschichte der Oper
von Lisa Sommerfeldt 

ab 10 Jahren

Aninkas und Pepíčeks Mutter ist krank. Die beiden Geschwister gehen auf den Markt, um für sie Milch zu kaufen. Doch sie sind arm und haben kein Geld, um die Milch zu bezahlen. Als sie beobachten, wie die Menschen dem Leierkastenmann Brundibár Münzen zuwerfen, haben sie eine Idee. Sie stellen sich an die andere Ecke des Marktes und fangen an zu singen. Aber keiner bleibt stehen, keiner gibt ihnen Geld. Ihre zwei Kinderstimmen sind nicht in der Lage, den Leierkastenmann zu übertönen. Es kommt sogar noch schlimmer. Brundibár, erbost über die Konkurrenz, vertreibt Aninka und Pepíček vom Markt. Als sie nicht mehr weiter wissen, bekommen sie unerwartet Hilfe von einem Spatz, einer Katze und einem Hund. Die Tiere trommeln alle Kinder der Nachbarschaft zusammen und nun ist der Chor nicht mehr zu überhören. Ganz schnell füllt sich nun der Hut mit Münzen. Brundibár will sich noch nicht geschlagen geben, hat aber ganz offensichtlich den Zusammenhalt der Kinder unterschätzt. Das Böse, Hinterhältige wird besiegt, in dem man sich gegenseitig hilft. Dann können auch viele schwache Menschen (und Tiere) durch die Kraft ihrer Freundschaft selbst den vermeintlich Stärkeren besiegen. Diese scheinbar einfache Moral bekommt vor dem Hintergrund der Entstehungsgeschichte von BRUNDIBÁR eine tiefere Dimension: Hans Krása komponierte die Oper 1938 in Prag. Uraufgeführt wurde sie aber erst nach seiner Deportation 1943 in Theresienstadt, wo sie insgesamt 55 Mal gespielt worden ist. Die Kinder, die damals mitsangen, durften immerhin während der Aufführung den gelben Stern zur Seite legen.

Gefördert durch MusiKi e.V.

Besetzung

Vera Wilhelmine Goldstein Barbara Teuber

Regie: Daniel Hirsch
Musikalische Leitung: Ekaterina Klewitz
Ausstattung: Regina Rösing
Kinder- und Jugendchor des Theater Bonn


Opernhausfoyer

Am Boeselagerhof 1

53111 Bonn

www.theater-bonn.de


weitere Vorstellungen:

13 Jun 17:00, 14 Jun 16:00, 23 Jun 11:00, 06 Sep 18:00, 07 Sep 16:00, 

11 Sep 11:00, 12 Sep 11:00, 28 Sep 18:00, 29 Sep 11:00, 28 Jan 11:00, 

11 Feb 18:00, 15 Feb 12:00 

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Sonntag, 9. Juni                                                 20:30

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                       Kol Colé - Klang aus Colonia 

Vier Musiker von unterschiedlicher Herkunft (Minsk, Odessa, Jerusalem, Moskau, Kischinew,  Deutschland) haben sich in Köln zusammengetan, um ihrer Liebe zur osteuropäischen und jüdischen Musik Ausdruck zu verleihen.

Dabei trifft virtuose Spielfertigkeit auf die folkloristischen Wurzeln dieser Musik: von Klezmer-Melodien zu russichen und ukrainischen Liedern und weiter zur Moderne, zu jüdischen Chansons und russischen Tangos – und zurück in eine Zeit, als diese Musik auf der Straße, bei Festen, in Kneipen, Spelunken oder in der dörflichen Stube gespielt wurde.

Bella Liebermann (Gesang, Klavier)

Roman Nedzvetskyy (Klavier)

Igor Mazritsky (Geige), 

Daniel Marsch (Akkordeon, Gesang)

www.kolcole.de


Bürgerhaus Stellwerk

Dreikönigenstr. 23, 50678 Köln

www.faithsintune.org

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Sonntag, 16. Juni                                         18:30

                      

            



       Konzert Salon Orchester „Le Bon(n) Ton"

                     "Wein, Weib und Gesang“ 

mit Beteiligung von Solisten aus dem Fachbereich "Instrumental und Gesang"

Eine spannende Reise durch verschiedene Länder in Begleitung von leidenschaftlicher, feuriger Gipsy und Klezmer-Musik. 

www.musikschule.bonn.de


Zentrifuge
Haus der Luft- und Raumfahr

Godesberger Allee 70

53175 Bonn

www.zentrifugebonn.de

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Samstag, 6. Juli                                       19:00 

                                Duo Adafina


ADAFINA, das ist ein Duo, das sich nach dem traditionellen Shabbateintopf der spanischsprechenden Juden benannt hat. Akkordeon, Hackbrett, Marimba, Flöten, und Percussion sind die Zutaten; gewürzt wird mit fröhlichem Klezmer, leichtfüßigem Tango, erhabenen Barockmelodien und beschwingten afroamerikanischen Rhythmen. Und so erhält man ADAFINA, einen musikalischen Eintopf mit Geschmackexplosionsgarantie! 


Almut Schwab - Akkordeon, Flöten, Hackbrett

Jan Köhler - Marimbaphon, Percussion

www.eventpeppers.com


Ehemalige Synagoge Niederzissen

Mittelstr. 30

56651 Niederzissen

Tickets: 02636-6482

www.ehem-synagoge-niederzissen.de

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Freitag, 9. August                                       19:30

                                     Sing your soul

Das Duo „Sing your soul“ ist Sieger des internationalen Musikwettbewerbs „Open Accordion Contest 2014“ in Bielefeld. Ziel der Musiker ist es, bekannte und ausdruckstarke Melodien so zu interpretieren, dass die Musik die Seele berührt. In der ausdruckstarken und überaus seltenen Instrumentenkombination Klarinette/Bassklarinette und Akkordeon bieten sie interessante Programme unterschiedlicher Musikstile aus Klassik, Neuer Musik, Klezmer, Tango und U-Musik.

www.sing-your-soul.jimdo.com


Alte Synagoge Ahrweiler

Altenbaustr. 12

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

www.synagoge-ahrweiler.de

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Freitag, 6. September                                        19:00

                                  Ensemble AGA+

                                Klezmer – Jazz  – Folk

Klezmer – Jazz – Tango – Folk? Das Ensemble AGA+ gründete sich 2013, um genau diese Stilrichtungen klanglich zu erforschen und zu kombinieren. Mit Akkordeon, Flöte, Geige und Kontrabass stehen die Musikerinnen zwischen den üblichen Instrumentierungen und versuchen, genau dies für die eigenen Vorstellungen, Mischungen und Ideen zu nutzen. Tanzrhythmen mischen sich mit lyrischen Melodien, Improvisationen und Gesang, die Musik führt vom Balkan über Ungarn und Russland in die USA und bis nach Argentinien.

 

Gabriella Acsai – Flöte, Vocals

Anja Städtler – Violine, Vocals

Astrid Kröger-Schönbach – Akkordeon, Vocals

Frederic Schönbach - Kontrabass

www.agaplus.de


Folk-Club Bonn

Sträters Sport Bar

Christian-Miesenstr. 1, 53129 Bonn

www.folk-club-bonn.blogspot.com

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Sonntag, 8. September                                    17:00

                                           Tangoyim

Das Duo Tangoyim nimmt den Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch Osteuropa, über den Balkan bis hin zur versunkenen Welt des jüdischen Shtetl und weiter ins Amerika der 20er Jahre.

Mit Geige, Bratsche, Klarinette, Akkordeon und natürlich Gesang interpretiert Tangoyim traditionelle Klezmermelodien, Lieder aus Bulgarien, jiddische Lieder und jiddische Tangos. Mal traurig, mal heiter, und oft mit einem Augenzwinkern erzählen die Lieder von vergangener Liebe, vom glücklosen Straßensänger, von tanzenden Rebbes und singenden Chassidim, von der jüdischen Hochzeit und von der Emigration nach Amerika. Zwischen den Liedern runden wehmütige Klezmermelodien und Tänze voller Lebensfreude das Programm ab.


Stefanie Hölzle - Geige, Klarinette, Bratsche, Gesang

Daniel Marsch  - Akkordeon, Gesang

www.tangoyim.de


Christuskirche

Mayersweg 10

50231 Brühl

www.kirche-bruehl.de

______________________________________________________Samstag, 14. September                       19:00

                                     Tangoyim

Das Duo Tangoyim nimmt den Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch Osteuropa, über den Balkan bis hin zur versunkenen Welt des jüdischen Shtetl und weiter ins Amerika der 20er Jahre.

Mit Geige, Bratsche, Klarinette, Akkordeon und natürlich Gesang interpretiert Tangoyim traditionelle Klezmermelodien, Lieder aus Bulgarien, jiddische Lieder und jiddische Tangos. Mal traurig, mal heiter, und oft mit einem Augenzwinkern erzählen die Lieder von vergangener Liebe, vom glücklosen Straßensänger, von tanzenden Rebbes und singenden Chassidim, von der jüdischen Hochzeit und von der Emigration nach Amerika. Zwischen den Liedern runden wehmütige Klezmermelodien und Tänze voller Lebensfreude das Programm ab.


Stefanie Hölzle - Geige, Klarinette, Bratsche, Gesang

Daniel Marsch  - Akkordeon, Gesang

www.tangoyim.de         


Ehemalige Synagoge Niederzissen

Mittelstr. 30

56651 Niederzissen

Tickets: 02636-6482

www.ehem-synagoge-niederzissen.de

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Freitag, 20. September                                  20:00

         klezmerbonn und openklezmerscales  präsentieren:

                   

                                  Jalda Rebling

             bati l´gani - Ich kam in meinen Garten

                   Jüdische Lieder und Geschichten

Das Schir HaSchirim, Lied der Lieder wird von Rabbi Akiva das heiligste Buch der hebräischen Bibel, unseres TeNaKh genannt. Immer wieder zitieren berühmte oder anonyme Poeten dieses großartige Poem, welches König Salomo zugeschrieben wird. Warum? 

Ist Schulamith die Schechina, Gottes Weiblichkeit, die unter uns Menschen wohnt?

Vielleicht ist es das Geheimnis der Liebe – AHAVAH – die uns seit Jahrtausenden immer wieder mit Hoffnung erfüllt? 


Chasan Jalda Rebling ist seit 40 Jahren auf den Bühnen der Welt mit jüdischer Musik und Literatur unterwegs. Mit der Klarinettistin Anja Günther und der Akkordeonvirtuosin Paula Sell entdeckt sie die Poesie des Schir HaSchirim in jiddischen, sephardischen und hebräischen Liedern neu.

Ihr Zusammenspiel führt die Musikerinnen auf die vergnügliche, abenteuerliche Suche nach einem musikalischen Austausch. Sie überwinden spielend Grenzen. Jüdische Lieder und Geschichten uralter Tradition werden von den Musikerinnen aufgenommen, kommentiert und neu betrachtet.  

"Das Alte erneuert sich und das Neue heiligt sich"

Rabbi Avraham Jitzchak Kook

 

Chasan Jalda Rebling lehrt als jüdische Kantorin in der Tradition der Maggidim, jüdischer Wander-Lehrer. Sie sammelt alte Erfahrungen, verknüpft sie um daraus Neues zu entwickeln. Mit Liedern, Legenden und Geschichten trägt sie jüdisches Wissen in die Welt. Sie ist eine erfahrene Spezialistin jüdischer Musik von den Ursprüngen bis in die Moderne.

Jalda Rebling ist eine von nur drei jüdischen Frauen in Deutschland die eine Ordination (Semicha) als Chasan erhalten haben. Sie lehrt Chasanut an der European Academy for Jewish Liturgy in London. 

www.jalda-rebling.com

 Anja Günther zählt zu den wichtigsten jungen Klarinettistinnen der deutschen Klezmer-Szene und spielte auf zahlreichen Bühnen im In- und Ausland. Anja Günther ist eine erfahrene Pädagogin und wird gerne von Kulturvereinen und Klezmerfestivals als Dozentin eingeladen.

www.sheronashier.eu

Paula Sell ist eine feinsinnige Vollblutakkordeonistin.
Seit Jahren mischt sie in unterschiedlichen Formationen und Projekten die Berliner Musikszene auf und gibt Konzerte in ganz Deutschland und Österreich. Darüberhinaus wirkt Paula Sell an der Musik zahlreicher Film-, Theater- und Hörspielproduktionen mit und spielt mit Märchenerzähler*innen und Puppenspieler*innen.

www.sheronashier.eu


Brotfabrik

Kreuzstr. 16, 53225 Bonn

0228 - 42 22 00 -11

0228 - 43 36 80 - 70

mail@brotfabrik-theater.de

www.brotfabrik-theater.de


www.openklezmerscales.de

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Samstag 5. Oktober                                        Uhrzeit folgt                            

                                              Tovte

in der Reihe „¡moment – Cafékonzert“ 

Die Klezmer-Band „Tovte“ spielt jiddische Lieder und Tanzmusik sowie Tango-Klassiker mit Leib und Seele.
Mit raffinierten Arrangements und energiegeladenen Rhythmen lassen die vier Kölner Musiker ihr Publikum genauso leicht andächtig zuhören wie ausgelassen tanzen. 

Gefunden hat sich die Gruppe im Sommer 2012, zunächst als Straßenmusik-Kapelle um Tobias Gubesch. Direkt von der Straße weg wurde Tovte eingeladen, auf einer jüdischen Hochzeit in der Synagoge Köln zu spielen. Die Geburtsstunde der Band und Initialzündung für eine Reise in die Welt des Klezmer. Die Vielseitigkeit des Repertoires und die besondere Dynamik der Musiker, ermöglichen es allen Aufführungssituationen gerecht zu werden: Ob auf der Straße auf Hochzeiten und Partys oder bei abendfüllenden Konzerten.
Inspiration erhielten Tovte von namhaften Musikern wie dem David Orlowsky Trio und Girora Feidman.


Tobias Gubesch - Klarinette

Nathalie Litzner - Violine

Anna Neubert - Violine

Leonhard Spies - Gitarre

www.tovte.de


Waschsalon Innovationpoint

Kaiserstr. 18

53113 Bonn

www.innovationspoint.de

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Sonntag, 13. Oktober                                    19:00                                    

                                      Duo NIHZ

               Jiddische Lieder, klassische Musik und Klezmer

Klok Fotografie

Das Duo NIHZ tritt seit 2001 zusammen unter dem Namen Duo NIHZ auf; seit 2010 lebt das niederländische Duo in Nordhorn.

Bei seinen Konzerten kommen Liebe, Leidenschaft, Melancholie, Comedy und Traurigkeit auf eine ganz bemerkenswerte schöne Art und Weise zusammen. Inhalt des Konzerts sind u.a. lustige Klezmer Melodien wie z. b. Khosidl und Nordhorn Psycho Freilach, jiddische Lieder wie Ale Brider und Mir Lebn Ejbig und jüdische Musik des italienischen Meisterkomponisten Gianmartino Maria Durighello, die er dem Duo NIHZ gewidmet hat. Auch gibt es eigene Kompositionen des Duos und das niederländische Lied Amsterdam Huilt (Amsterdam weint). 

Wegen der jüdischen Familien- und Widerstandsgeschichte von Bobby Rootveld’s Vorfahren sind die jüdischen Musik-Stücke des Duo NIHZ für die Musiker wie auch das Publikum immer sehr bewegend und beeindruckend.

 

Bobby Rootveld - Gitarre, Gesang, Perkussion

Sanna van Elst - Gesang, Blockflöten, Melodica, Glockenspiel

www.duonihz.com


Ehemalige Synagoge Niederzissen

Mittelstr. 30

56651 Niederzissen

Tickets: 02636-6482

www.ehem-synagoge-niederzissen.de

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Sonntag, 24. November                          Uhrzeit folgt                                      

                 Halva - sweetest Klezmer (BE/D/LVA)

Ein Projekt um den belgischen Geiger und Komponisten Nicolaas Cottenie mit größtenteils neuen Klezmer-Kompositionen.


Halva ist das belgisch-deutsch-dänische Ensemble, mit dem Nicolaas Cottenie (Belgien, Geige) die Verbindungen zwischen traditioneller Klezmermusik und der ihr umgebenden Kulturen erforscht. Das sind vor allem Einflüsse aus Griechenland, Türkei, Ungarn, Rumänien und auch aus der westeuropäisch-klassischen Musik. Das Ergebnis ist eine lebendige ernergiegeladene Musik, die zum Tanzen einlädt und doch hin und wieder einen ernsteren in sich gekehrten Ton anschlägt. Es ist Musik, die sich sowohl an das Herz als auch an den Geist richtet. Es ist Musik, die auf der einen Seite, trotz der Vielfalt an Einflüssen, immer noch ganz klar Klezmer ist und doch auch gleichzeitig die Grenze des Genres gekonnt auslotet; auf der Suche nach einer Verschmelzung von westlichen und modalen Konzepten, von Konsonanz und Dissonanz.

Außer einigen traditionellen Klezmernummern umfasst das Repertoire vor allem neue Stücke, meist in traditionellen Formen, wie Kolomeyke, Terkisch, und Sher. Es handelt sich fast ausschließlich um Eigenkompositionen von Nicolaas Cottenie, der mit diesem Album ein zweijähriges Forschungsprojekt und eine Gastprofessur an der Musikhochschule Antwerpen (Belgien) abschließt. 

Zwei Stücke des Debutalbums „Halva-The Sweetest Klezmer Orchestra“ stammen aus der Feder von Ilya Schneyveys (Lettland, Akkordeon/Klavier), dem musikalische Tausendfüßler, der mit erst Mitte dreißig bereits ein beeindruckendes Palmares, aus Preisen und weltweiten Konzerten, vorzuweisen hat. Der erfahrener Klarinettist Emil Goldschmidt (Dänemark) ist die perfekte Ergänzung: Goldschmidt ist bekannt für seine virtuosen Darbietungen osteuropäischer Musik und ein nicht minder begabter Sänger. Dazu kommt die melodiöse Perkussion von Robbe Kieckens (Belgien), der Spezialist, wenn es zu den griechischen und türkischen Elementen kommt. Eline Duerinck nimmt als Belgiens groovenste Cellistin die tiefen Töne auf sich und Alina Bauer (Deutschland, Geige) komplettiert das Ganze mit ihrem großen Talent für Rhythmik und Begleitung auf der Geige und ihrem Wissen über jüdische Musik.


Alina Bauer (DE) – Geige

Nicolaas Cottenie (BE) – Geige

Eline Duerinck (BE) – Cello

Emil Goldschmidt (DAN) - Klarinette

Robbe Kieckens (BE) – Perkussion

Ira Shiran (ISR) – Akkordeon/Klavier


www.nicolaascottenie.eu


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 © Georg Brinkmann 2014