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12. Mai bis 1. Dezember

Ausstellung: 

Im Fluss der Zeit - Jüdisches Leben an der Oder

Die Landschaft an der Oder mit ihren wechselnden herrschaftlichen und nationalen Zugehörigkeiten war über Jahrhunderte hinweg ein Begegnungsraum. Hier kreuzten sich auch die deutsch-jüdische und die polnisch-jüdische Kultur. In der Neuzeit bedrohte der Nationalismus, gepaart mit dem Antisemitismus, diese kulturelle Vielfalt. Der Nationalsozialismus zerstörte sie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden weite Abschnitte der Oder zur deutsch-polnischen Grenze und die deutsche Bevölkerung aus den Regionen östlich des Flusses vertrieben. Polen fanden hier eine neue Heimat und für kurze Zeit schien es, dass in Niederschlesien und Pommern jüdisches Leben heimisch werden könnte. Mehrere Zehntausend polnisch-jüdische Holocaustüberlebende siedelten sich hier an, doch die meisten wanderten bis Ende der 1960er Jahre wieder aus. Die jahrhundertelange Anwesenheit von Juden an der Oder fiel dem Vergessen anheim, ihre Spuren wurden oft zerstört.

Die deutsch-polnische Wanderausstellung „Im Fluss der Zeit. Jüdisches Leben an der Oder“ des Deutschen Kulturforums östliches Europa (DKF) möchte zum Nachdenken und zum Gespräch zwischen den ehemaligen und heutigen Bewohnern der Region anregen und ist zugleich eine Einladung zur Neuentdeckung des deutsch-polnisch-jüdischen Kulturerbes dieser Landschaft. Damit leistet die Ausstellung auch einen Beitrag gegen die lauter werdenden antisemitischen Töne in der deutschen wie auch der polnischen Gesellschaft.

Heutigen Deutschen, sofern sie nicht Heimatvertriebene sind, ist die Geschichte und Kultur jenseits der Oder wenig bekannt. Die polnische Bevölkerung, 1945 selbst aus verschiedenen Regionen Vorkriegspolens dorthin umgesiedelt, engagiert sich zunehmend für die Bewahrung des deutschen Kulturerbes. Die zweisprachige Ausstellung, die in Kooperation mit vielen deutschen und polnischen Partnerinstitutionen ausgearbeitet wurde, soll aufzeigen, dass die jüdische Geschichte ein Teil dieses gemeinsamen Kulturerbes ist.

Ab dem 12. Mai 2019 wird die Ausstellung erstmals fern der Oder, im HAUS SCHLESIEN, gezeigt. Die Bedeutung jüdischen Lebens in Schlesien zeigt nicht nur die Geschichte der jüdischen Gemeinde Breslaus, die bis 1933 die drittgrößte Gemeinde des Deutschen Reiches war und eines der bedeutendsten Zentren jüdischen Lebens und jüdischer Kultur in Europa beheimatete, sondern auch ihre Gegenwart. Jüdisches Leben gibt es inzwischen wieder in Breslau, Liegnitz und Waldenburg.

Eine Vortragsreihe und öffentliche Führungen werden die Ausstellung ergänzen.


Haus Schlesien

Dollendorfer Str. 402

53639 Königswinter

www.hausschlesien.de ____________________________________________________

Donnerstag, 21. November                                  14:30

              Ich hänge trotz alledem an Deutschland

                                 Öffentliche Führung

Öffentliche Führung im Rahmen der „Schlesischen Dreiviertelstunde“, zum Thema:„Ich hänge trotz alledem an Deutschland“. Jüdisches Leben zur Zeit der nationalsozialistischenVerfolgung.

Die Führung ist kostenlos, Eintritt 3,- €, ermäßigt 1,50

Haus Schlesien

Dollendorfer Str. 402

53639 Königswinter

www.hausschlesien.de

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Sonntag, 24. November                                        14:00

Führung: 

           Der jüdische Friedhof an der Römerstraße

Friedhof Römerstr

Die jüdischen Friedhöfe in Bonn liegen eher im Verborgenen. Dabei erzählen die erhaltenen Gräber wichtige Kapitel der Bonner Stadtgeschichte, die wir in einem ca. einstündigen Rundgang vorstellen.

Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Beitrag: 8,-/6,-

Dauer: ca 1 Stunde

Treffpunkt: 

Jüdischer Friedhof

Römerstr./Ecke Augustusring

53117 Bonn

www.stattreisen-bonn.de

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                   29. November bis 21. Dezember

Ausstellung:

Chava Pressburger

                        Impressionen in Papier                                           

Das Oeuvre der israelischen Papierkünstlerin Chava Pressburger (* 1930) ist stark mit ihrer von Gewalt und Krieg geprägten Lebensgeschichte verbunden, so etwa auch mit dem Verlust des in Auschwitz ermordeten Bruders Peter Ginz. Diese Ereignisse haben ihre Kunst stark beeinflusst, und heute - in Zeiten des Terrors - sind ihre aus handgeschöpftem Papier hergestellten Collagen zu einem schmerzlichen Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart geworden.

Diese Veranstaltung wird von Bautenschutz GmbH de Graaff gefördert.



Ausstellungsdauer: 29.11.-21.12.19

dienstags bis samstags 13:00-19:00


TENRI Japanisch-Deutsche Kulturwerkstatt

Kartäuserwall 20

50678 Köln

wwww.tenri-kw.de

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Dienstag, 10. Dezember                                           20:00 

                        tune learning session 

                               - klezmer on the spot - 

Ein offenes Angebot für Musiker - 

                                   zusammen Klezmerstücke lernen und spielen.

Im gemütlichen Hinterzimmer des "Anno Tubac" in der Bonner Altstadt findet einmal im Monat die "tune learning session" statt - wir lernen gemeinsam nach Gehör 2 bis 3 Klezmerstücke, die wir anschließend jammen. Dabei sind alle Instrumente willkommen.

Eintritt: Spende erbeten und Mindestverzehr von 10,-

mit Georg Brinkmann

www.georgbrinkmann.de 


Anno Tubac

Kölnstr. 47

53111 Bonn     

www.anno-tubac.de     

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ab 23. Januar 2020      fortlaufender Klezmerkurs 

In Kooperation mit der Ludwig van Beethoven-Musikschule der Stadt Bonn treffen wir uns monatlich zum Klezmerkurs. 

Anhand von jeweils einem Stück aus dem Klezmerrepertoire werden ausführlich die stilistischen Besonderheiten der Klezmermusik erlebbar und vor allem spielbar gemacht. Das Spielen nach Gehör, Solo- und Begleitspiel, Verzierung und Improvisation, Rhythmik und Zusammenspiel, sowie das spontane Aufeinander-Hören und -Eingehen werden auf spielerische Weise vermittelt.

Gemeinsames Singen, Tanzen und instrumentale Übungen geben einen sehr musikantischen Zugang zu dieser intensiven Musik. 

                          

                     Klezmerkurs an der Musikschule

1 x im Monat                                                Leitung: Georg Brinkmann

Montags oder Donnerstags                       19:30 bis 21:30

                Info: Ludwig van Beethoven Musikschule 

                 0228-77 45 35 oder jörg.pfohl@bonn.de


                                       1. Halbjahr 2020

Montagsgruppe:

27. Januar, 17. Februar, 23. März, 27. April, 25. Mai


Donnerstagsgruppe:

23. Januar, 13. Februar, 19. März, 23. April, 14. Mai


gemeinsamer Termin: 

Montag, 22. Juni


            Eine unverbindliche Probeteilnahme ist mit Anmeldung möglich.


                                                   Info.pdf

                                    www.musikschule.bonn.de

                             www.georgbrinkmann.de    



Musikschule Bonn-

Bad Godesberg

Kurfürstenallee 8

53177 Bonn

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Sonntag, 29. März 2020                                        12:00

         Der jüdische Friedhof in Königswinter

Nach einer kurzen Einleitung im Museum führen Gabriele Wasser und Eli Harnik (Kleines jüdisches Museum im Brückenhofmuseum) über den jüdischen Friedhof in Königswinter. Themen sind die Geschichte des Friedhofs von seinen Anfängen Ende des 16. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, die Lebensgeschichten einiger jüdischer Bürger und die Besonderheiten einer jüdischen Begräbnisstätte. Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.


Dauer: 1,5 Stunden

Kosten: 7,00 Euro/ Person, ermäßigt 5,50 Euro
Treffpunkt: Siebengebirgsmuseum
Keine Anmeldung erforderlich


Veranstalter und Treffpunkt:

Siebengebirgsmuseum

Kellerstraße 16

53639 Königswinter 

Kellerstraße 16

in Kooperation mit dem Brückenhofmuseum Oberdollendorf

www.siebengebirgsmuseum.de

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Israelische Tänze 

mit Nika Robrock

Montags  20:00 - 21:30

St. Angela Schule

Düren


Info und Anmeldung:

Nika Robrock, Eb.-Hoesch-Str.122, 52351 Düren

02421/52166

Tanz-Kultur-Regenbogen@gmx.de 

www.tanzkulturkreisregenbogen.de

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